Rechtslage

Fluglärmnovelle vom Juni 2007

Die im Juni 2007 in Kraft getretene Fluglärmnovelle bringt zwar einige Verbesserungen mit sich, dennoch bleibt die Regelung hinter den Forderungen von Bürgerinitiativen zurück. Vor allem sind keine Beschränkungen der Nachtflüge vorgesehen.

Lärmschutzzonen in der Umgebung von Flughäfen

Die Umgebung von Flughäfen ist in "Lärmschutzzonen" eingeteilt, die durch Überschreitung bestimmter Dauerschallpegel definiert sind:

Bei bestehenden (Zivil)Flughäfen sind dies:

  • 65 dB für die Tag-Schutzzone 1
  • 60 dB für die Tag-Schutzzone 2
  • 55 dB für die Nacht-Schutzzone

Bei neuen oder "wesentlich baulich veränderten" Flughäfen, für die nach dem 7.Juni 2007 eine Genehmigung erteilt wurde oder noch wird. gelten um 5 dB strengere Grenzwerte. Damit werden die Schutzzonen größerer.

In der Tag-Schutzzone 1 sowie in der Nacht-Schutzzone muss der Flughafenbetreiber den Anwohnern bauliche Schallschutzeinrichtungen finanzieren. Leider sieht auch das novellierte Fluglärmgesetz nur passive Maßnahmen, aber keine Verkehrsbeschränkungen wie z.B. Nachtflugverbote vor.